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Mittwoch, 7. Oktober 2015

Osterstriezel mit Rumrosinen






Woher kommen  "Ostertraditionen"?
Seit dem 2. Jahrhundert nach Christus feiern Christen an Ostern die Auferstehung Jesu. Trotz heidnischer Einflüsse auf das traditionelle Brauchtum ist Ostern das älteste und bedeutendste Fest der Christen. Die Symbole der Fruchtbarkeit (Osterhase, Ostereier) wurden aus heidnischen Traditionen übernommen, so wie auch die Tradition, im Frühling die "Wiederkehr des Lebens" zu finden.
Nach der langen Fastenzeit vor Ostern wurde mit hart gekochten, bemalten Eiern, einem Osterfladen und der Osterbutter in den Kirchen das Fasten „gebrochen“, d.h. die Menschen durften wieder alles essen, was zuvor gesegnet worden war. Bei den orthodoxen Christen gibt es den Brauch, dass die Gläubigen die gesegneten Eier nach dem Gottesdienst mit dem Ausruf „Christus ist auferstanden!“ gegeneinander schlagen, denn das soll Glück bringen....... Weil sich nicht alle Menschen früher ein Lamm leisten konnten, wurde stattdessen aus meist einem süßen Teig ein Lamm gebacken, später vereinfacht ein "Fladen".


Osterstriezel mit Rumrosinen -  der schmeckt aber auch außerhalb von Ostern!!

Bei diesen 2 Striezeln habe ich die doppelte Teigmenge genommen!

500 g Weizenmehl 405
70 g Zucker
Pr. Salz
(
optional
+ bei mir: 100 g rumgetränkte Rosinen (6 Wochen lang) !!
+  wenn man mag .......Mandelblättchen )
2 Dotter
ca. 250 ml lauwarme Milch
+ 35 g Bäckerhefe
100 g Butter zerlassen (im Mikro); nach und nach während des Knetens zugeben ......

Hagelzucker und/oder Mandelblättchen zum Bestreuen
Teig rasten lassen bis er ausreichend aufgegangen ist, diesmal stand er ca. 45 Min in der warmen Küche .
Zopf flechten und im ganz leicht vorgeheizten Ofen ( ca 30 ° ) ca. 25 Min zugedeckt gehen lassen, bis der Zopf sich deutlich vergrößert hat.
Zuletzt mit Ei oder Milch bestreichen und mit Mandelblättchen oder Hagelzucker bestreuen.

Bei 175-180 ° Umluft ca. 30 - 35 Minuten backen.

Gutes Gelingen und Guten Appetit!

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